Press und Stimmen
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Neue Zürcher Zeitung Duo Iridolon in der Kirche Fluntern Ausserordentliche Raumerlebnisse können Saxofon und Orgel schaffen; zu besonderer Wirkung kam ihr Zusammenspiel im neuklassizistischen Bau der reformierten Kirche Zürich Fluntern, wo die Orgel sich vorne über die ganze Breite einer Empore erstreckt und somit jede Pfeife gleichsam ihren Klang-Ort hat. Und wo am Konzert des Duos Iridolon mit (...)Der Raum spielt auch in Giorgio Nettis Sopransaxofon-Solo «. . . affrettandosi verso il centro della luce risonante . . .» (1997) eine bedeutsame Rolle. Der Saxofonist verändert zwar seine Position nicht, aber die durch besondere Spieltechniken erzeugten komplexen Klänge des Instruments strahlen in je verschiedene Richtung ab und bewirken wiederum ein raumskulpturales, eminent musikalisches Empfinden. Neben Werken von Luciano Berio (Sequenza VIIb) und Wilfrid Mellers («Succus Lunariae») erklangen zwei weitere Duo-Uraufführungen: eine genau ausgehörte «Méditation II» von Raphaël Gogniat und die fünf kurzen, expressiven und farbenreichen Skizzen «Painting/Orange» von Michael Schneider. Ein wunderbarer Abend dank Interpretationen von hervorstechender Qualität und Intensität. Konzert mit dem Duo Iridolon in Pfäffikon ZH Modern, faszinierend Das Duo Iridolon mit Lars Mlekusch, Saxofon, und Tobias Willi, Orgel, spielte unter dem Titel «... interrogare il cielo ...» (etwa: den Himmel erkunden) Werke vom Barock bis zur Moderne.
(...) Schon die erste Uraufführung, «anfione» (Amphion: Sohn von Zeus und Antiope), von Hans-Jürg Meier, geboren 1964, verblüffte durch die Mischung verschiedenster Klangfarben der Orgel und des Altsaxofons. Die Höreindrücke wurden noch beeinflusst, da der Saxofonist den Standort stets wechselte und so zusätzliche Effekte erzielte. Manchmal erinnerte diese Komposition mit ihren Vierteltönen des Saxofons ein bisschen an Pendereckis Messe. Das Register «Terzzimbel» setzte silbrige Akzente, was aber nicht darüber hinwegtäuschte, dass für beide Interpreten eine schwierige und anspruchsvolle Leistung zu erbringen war, welche sie jedoch absolut hervorragend meisterten.
In den folgenden Werken konnte man immer wieder das stupende Können des Saxofonisten bewundern, der seinem Instrument mit Doppeltönen und mit ins Instrument gesungenen Tönen Klangfarben entlockte, die man als Laie kaum für möglich gehalten hätte.
Faszinierend war die absolute Präzision des Zusammenspiels der beiden Künstler, die ja räumlich weit entfernt voneinander musizierten. Ebenso beeindruckte die Modulationsfähigkeit von Pianissimo bis zum Fortissimo, was teils zu fast apokalyptischen Empfindungen führte, welche gut zum Fresko des jüngsten Gerichtes an der rechten Kirchenwand zum Chor passten.
Alle drei Uraufführungen waren Auftragswerke des Duos. Im letzten Werk mit dem Titel Painting/Orange, Fünf Skizzen für Orgel und Saxophon nach Brett Whiteleys «Portrait of Baudelaire» traten Orgel und Saxofon in einen spannungsvollen und farbenrei- chen Dialog. Das Konzert wurde mit einem witzigen Orgelpart beendet. Die Künstler und die anwesenden Komponisten erhielten einen kräftigen Applaus.
Solokonzert Baden "Alle Möglichkeiten ausgelotet", Aargauer Zeitung |
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Claude Delangle, professeur de saxophone au Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris: "J'atteste de l’excellent niveau musical et instrumental de Lars Mlekusch. Il fait preuve d’une originalité remarquable dans le choix de ses répertoires et ses collaborations avec plusieurs compositeurs de sa génération ont été déjà très fructueuses. Je me réjouis qu’il parvienne à mener de front de nombreux projets." |
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Solokonzert mit dem Orchesterverein Aarau 2005 Solokonzert mit dem Ensemble STROMA aus Neuseeland Capital Times, NZ 2005 Swiss saxophone player Lars Mlekusch was the featured performer in a new work by Michael Norris, Splinter Cells, which has a raw and grainy quality. The strong rhythmic drive, which utilised Mlekusch’s agility (on alto and baritone saxes with an ensemble of flute, oboe, clarinet, horn, trumpet, trombone, piano, violins, viola , cello and double bass), added plenty of tonal colour to the clever writing. (...)Cells by Kyburz was the final work – and what a striking piece it is, musically very clever and quite analytical and mathematically structured. The performance was mesmerising and technically very difficult to carry off, but McKeich and the ensemble gave an outstanding performance.The varied percussion along with piano gave drive and momentum. Mlekusch demonstrated his astonishing virtuosity on soprano, alto, tenor and baritone saxophones. The whole was a real tour de force. Duokonzert mit See Siang Wong, Klavier Fein im Klang und dynamisch führte Mlekusch sein Instrument bei Robert Schumanns Adagio aus dem Opus 70. Er spielte so sicher, als ob die Töne beim geringsten Hauch von sich selbst herauskommen würden. (…) Entschlossen und zielgenau interpretierten die beiden Solisten die Sonate in A-Dur von César Franck. Die Gefühlswechsel meisterten beide mit Hingabe und Leichtigkeit. Rasch und eindrücklich wechselte die Stimmung, aus den Gästereihen war kein Mucks zu hören, als ob der Atem stockte. (…)“ Solokonzert, Aargauer Zeitung
„Mal mystisch, lyrisch oder beinahe martialisch: Mlekusch begeisterte das Publikum mit reinem Ton und perfekter Technik.“ (AZ) Arno Bornkamp, Internationaler Solist und Professor am Conservatory of Amsterdam: "I have come to know him as a very bright person and a very fine musician. He combines a great musicality with technical perfection, a good taste with a fine presence on stage; in other words: he’ll be one of the leading classical saxophonists in Southern Germany, Switzerland and Austria. " Frederick L. Hemke, Internationaler Saxophonist, Professor an der Northwestern University Chicago: "Lars Mlekusch is a very talented and creative musician who has had fine experience in both performing and teaching. I consider him to be one of the finest and most accomplished of the young saxophonists who are performing in Europe today" |